"DER BLUNZENKÖNIG"

SYNOPSIS

Im ländlichen Mikrokosmos eines kleinen, typischen Weinviertler Straßendorfes, in dem die Zeit scheinbar stehen geblieben ist, residiert der "Blunzenkönig", ein alternder Fleischerwirt und unverwüstlicher Patriarch.
Seine Welt steht plötzlich Kopf, als sein Sohn Franzl ausgerechnet mit der Veganerin Charlotte vor ein paar Wochen eine wilde Nacht verbringt und das Resultat nun die Pläne aller Beteiligten völlig durcheinander wirft. Während König Senior sein bröckelndes Reich dem Sproß vererben will, der es zu neuem Glanz führen soll, hat dieser insgeheim vor, mit dem Motorrad zu einer Weltreise – seinem lang gehegten Traum – aufzubrechen. Davon weiß auch Charlotte nichts, die von Franzls Beruf als Teilzeit Fleischerwirt wiederum wenig begeistert ist. Sie erkennt jedoch schon bald sein liebevolles Gemüt und könnte sich vorstellen, wieder zurück aufs Land zu ziehen, um das verlassene Anwesen ihrer Eltern zum Nest der zu gründenden Familie zu machen. Auf den umliegenden Feldern soll gedeihen, was die Blunzen gänzlich von der Speisekarte des schwiegerväterlichen Wirtshauses vertreiben wird.
Eine Schwiegertochter, die das Fleisch ablehnt und der schon rein vom Anblick einer Blunzen übel wird, hat sich König Senior natürlich auch nicht träumen lassen. Zudem wird das Fortbestehen des Blunzenimperiums jäh gefährdet, als der neue – nun unbestechliche – Lebensmittelinspektor damit droht, den Betrieb endgültig stillzulegen. Seine Nöte klagt der alte Fleischerwirt regelmäßig dem Schweinderl Mariandl, welches er zärtlich im Stall umsorgt, nur um es dem bevorstehenden "Sautanz" zu opfern.
Sturschädel, gute Seelen, Überzeugungstäter und Träumer stürzen sich über Krankenhausaufenthalte und heimliche Interventionen dem Finale entgegen, bei dem garantiert keine Sau mehr zu Schaden kommen wird.